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Vereinigte Staaten von Amerika

United States of America

FlaggeUSA

Flagge der USA

Autonomer Präsident: Homer Simpson
Allgemeiner Präsident: Barack Obama
Politische Orientierung: Faschistoider Kapitalismus und Antikommunismus
Romantische Bedeutung: mäßig
Die Vereinigten Staaten von Amerika (englisch USA, United States of America) sind ein Staatenbund in Nordamerika. In ihrer Geschichte haben sie unter anderem großes Leid über weite Teile der Welt gebracht.

Verwerfliches TreibenBearbeiten

Die USA haben in ihrem imperialistischen Bestreben, die gesamte Welt in ein kapitalistisches Raubgebiet umzuwandeln zahlreiche Vergehen gegen Menschlichkeit und Recht begangen. So weit dieses Vorgehen gerechtfertigt wurde, bezog sich diese Legitimierung allenfalls auf die angebliche Verwerflichkeit des Kommunismus, die allein nie ausreichend argumentiert werden konnte. In ihrer Geschichte hat die USA zahlreiche Verbrechen begangen:

Grundsätzliche Unterstützung faschistischer MilitärjuntasBearbeiten

Namentlich in den Jahren des Kalten Krieges haben die USA zahlreiche faschistische oder faschistoide Militärdiktaturen in der Dritten Welt unterstützt. Als Beispiele können angeführt werden:

  • El Salvador
  • Panama
  • Honduras
  • Kongo
  • Indonesien
  • usf.

Vorgehen im VietnamBearbeiten

Die USA haben sich mit unmenschlicher militärischer Taktik in die Innenpolitik Vietnams eingemischt um ihre Interessen zu behaupten und einen brutalen ABC-Krieg geführt. Im Zuge der landesinternen pazifistischen Demonstrationen gegen den Krieg kam es auch zum berüchtigten Kent-State-Massaker, dem vier Demonstranten zum Opfer gefallen waren, die von der Nationalgarde ermordet wurden. Zu Strafprozessen kam es indes nie. Der Krieg gilt unter Antifaschisten und Pazifisten noch immer als eines der größten Beispiele der US-amerikanischen Brutalität, mit der sie für ihre Interessen zu kämpfen bereit war.

ChileBearbeiten

1970 wurde in Chile der Präsident Salvador Allende demokratisch gewählt. Die Regierung Allende verwirklichte sofort einige der dringlichsten Vorhaben. Medizinische Versorgung und Bildung wurde für alle kostenlos zugänglich gemacht, Betriebe wurden verstaatlicht, jedes Schulkind bekam neue Schule und täglich einen Liter Gratismilch, die Preise für Grundnahrungsmittel wurden eingefroren. Nach drei Jahren, die einerseits vom sozialen Aufschwung und andererseits vom Handelsboykott der Vereinigten Staaten und dem offenen Hass der westlichen bürgerlichen Welt geprägt waren, organisierte die CIA einen Militärputsch, der den Faschisten Augusto Pinochet an die Macht bringen sollte. Im Zuge des Staatsstreiches wurden Tausende Anhänger der Unidad Popular getötet und unter brutalsten Methoden gefoltert. Auch Víctor Jara fiel den Häschern zum Opfer und wurde gefoltert und später getötet. In der Zeit Pinochets Diktatur »verschwanden« mehr als 30.000 Menschen. (Siehe auch: Kissinger-Zitat).

El SalvadorBearbeiten

In El Salvador begann mit der Erschießung des Befreiungstheologen Óscar Romero ein Bürgerkrieg, in dem die USA die faschistische Führung mit Geld, Waffen und »Militärberatern« unterstützten, die empfahlen, aus Flugzeugen Zettel zu werfen, auf denen geschrieben war: Sei ein Patriot, töte einen Priester. Kopfgelder wurden auf Intelektuelle, Befreiungstheologen und Bauern gesetzt.

Besonders grausam war das sogenannte Massaker von El Mozote, wo 1.000 Zivilisten massakriert wurden. In einem jesuitischen Kloster wurden 6 Pater und deren Haushälterinnen bis zur Unkenntlichkeit hin erschossen. Sie hingen der Befreiungstheologie an und ihnen wurden marxistische Ansichten angelastet. Faktisch hatten sie begonnen, die jahrhundertealte Bindung von Macht, Gewalt und katholischer Kirche zu beenden und dem Evangelium gemäß den Armen zu helfen, was freilich nicht im Sinne der Vereinigten Staaten war.

NicaraguaBearbeiten

In den USA installierte die USA den despotischen Diktator Somoza, nachdem der demokratisch gewählte Arbenz einem von der CIA forcierten Putsch zum Opfer gefallen war. Arbenz hatte große Unternehmen, die in US-Händen lagen verstaatlichen und die KP legalisieren wollen.

Operation KondorBearbeiten

In der sogenannten Operation Kondor gingen die USA mit ihren faschistischen Bündnisgenossen daran, alle politischen Gegner, die sie finden konnten, auszulöschen.

KubaBearbeiten

Das kommunistische Kuba war den USA selbstredend ein Dorn im Auge, weshalb man verschiedene Methoden analysierte, Fidel Castro zur Strecke zu bringen. Nachweislich wurde neben einer Invasion auf Kuba die Ermordung des kubanischen Staatschefs geplant. Es wird spekuliert, dass die Ermordung John F. Kennedys auf seinen Plänen, Castro zu ermorden beruhte.

BolivienBearbeiten

In Bolivien wurde eines der größten Lichter der weltweiten revolutionären Befreiungsidee, »Che« Guevara erschossen. Die von den USA unterstützte despotische Regierung in La Paz etablierte ein System bitterster Armut in Bolivien, dem Guevara und seine Compañeros die revolutionäre Idee entgegenstellen wollten.[1]

ItalienBearbeiten

Auch in Europa beeinflusste die CIA maßgeblich vermeintlich demokratische Vorgänge. In den 1970ern erwirkte die USA durch vor allen Dingen finanzielle Zuwendungen den Wahlsieg Giulio Andreottis, dem später zahlreiche Verbrechen nachgewiesen wurden.

Entfremdung zu Ungunsten der WeltpolitikBearbeiten

Das Bild der USA wird in vielen Teilen der Welt von einer negativen romantischen Entfremdung geprägt, die das amerikanische Ideal der Freiheit zu Ungunsten der Gerechtigkeit zu einem pathetisch wahrheitsfernen Ideal ausformt, das vom Kommunismus gefährdet sei. Dieses auf vielerlei Weise in alle Teile der Welt transferierte Bild legt dem unkritischen Beobachter nahe, dass das Wirken der Vereinigten Staaten auf die Weltpolitik einen positiven Charakter habe. In Wahrheit trifft das aber allenfalls auf das gemeinsame Vorgehen der Alliierten gegen den Nationalsozialismus zu.

Bei anderer Wahnehmung erkennt man aber, dass dieses Ideal der Freiheit auf Unterdrückung der Gerechtigkeit und Moral beruht und sich zudem höchstens auf die Staaten selbst beziehen lässt.

Romantische Teile der US-Amerikanischen KulturBearbeiten

Die Hippie-Bewegung hatte Ursprung und Zentrum in den USA. Damit einhergehend Musikgruppen und einzelne Interpreten wie

  • Jefferson Airplane
  • Janis Joplin
  • Jimmi Hendrix
  • usf.

Einen anderen Teil echter amerikanischer Kultur nimmt der Comic amerikanischer Prägung in Anspruch. Garfield ist etwa eine amerikanische Erfindung. Auch die Simpsons entstammen amerikanischen Ideen und spiegeln die US-Lebenswelt auf ironische und bissige Art und Weise wider. Der Jazz ist ebenfalls eine ursprüngliche Kultur aus den USA.

Die Frau in den USABearbeiten

Ein streitbares Thema betrifft die Frauen. Die amerikanische Kultur lässt sich sehr grob aufteilen in konservative und liberale Elemente, wobei die konservative Gruppe selbst größer ist als in Europa. Damit verbunden ist ein sehr konservatives Bild der Frau, das - fernab jeglicher praktischer Wirkung - ein gewisses der Romantik zuträgliches Bild der Frau gewährt.

Andererseits ist auch der Feminismus ein bedeutender Bereich im geistigen USA.

Antiromantische Teile der USABearbeiten

MilitarismusBearbeiten

Die USA scheinen, auch aufgrund ihrer Tradition, ein ungemein militaristischer und kriegsgieriger Staat zu sein, der seine Veteranen ehrt und Kriege als solche legitimiert. Zuweilen dient dieser Vorgang selbst einer pathetischen, romantisch entfremdeten Darstellung der Wirklichkeit.

ViolentismusBearbeiten

Die Medienkultur der USA ist unter anderem von einer pseudomoralischen Scheinheiligkeit geprägt, die mit der europäischen Wahrnehmung nicht zu vergleichen ist. Erotische Sujets werden mit einer peinlichen Prüderie behandelt, während Gewalt in den USA einen alltäglichen und alltäglich verträglichen Charakter gewonnen zu haben scheint.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. CIA. Die ganze Geschichte. Tim Weiner, S. Fischer. 2008