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Sozialismus und Kommunismus werden zwei sehr bedeutende philosophische Strömungen genannt, die aus der Ausbeutung der Arbeiter im 19. Jahrhundert entstanden ist.

Grundsätze

Ziel dieser Strömungen ist Kommunismus, die klassenlose Gesellschaft ohne Ausbeutung, Besitz an Produktionsmitteln und ohne Mehrwert.

Nähere Details zum Kommunismus, die mit dem Romantischen Materialismus nichts zu tun haben, bietet freilich Wikipedia. Nun aber zu den für den ROMAT bedeutenden Punkten:

Verwirklichbarkeit

Bei Diskussionen über den Kommunismus wird immer wieder argumentiert, dass es sich dabei um nette Ideen handle, die allerdings gescheitert sind. Dieser Einschätzung kann auf vielerlei Art und Weise entgegengetreten werden:

Scheitern alternativer Systeme

Die neoliberale, kannibalistische, kapitalistische Marktwirtschaft ist bedeutend »mehr« gescheitert als der Kommunismus (wobei häufig der Fehler begangen wird, den polyzentrischen Kommunismus mit Bolschewismus gleichzusetzen). Die neoliberale Marktwirtschaft konnte nur unter größter Anstrengung vom absoluten Großteil der gegenwärtigen politischen Macht (mittels Missbrauch staatlicher Gelder) am Leben erhalten werden. Der Sozialismus wurde hingegen von eben dieser Macht niedergerungen.

Man konnte auch zu Zeiten blühender neoliberaler Ausbeutung nicht von einem funktionierenden System sprechen, ohne die ethische Linie vollends zu verbiegen. Ein System kann nicht als funktionierend bezeichnet werden, wenn es im Überfluss vorhandene Rohstoffe nicht entsprechend aufzuteilen vermag, sondern es in exzessiven Überfluss und tödlichen Mangel aufteilt.

In dieser Geschichte wird das Phänomen eingegehnd illustriert:

Es war einmal ein reiches Ehepaar. Dieses Ehepaar hatte drei Kinder: zwei Söhne und eine Tochter. Zuweilen waren die Eltern sehr streng und manchmal selbst ungerecht. Dann wieder waren es gute Eltern, die sich um ihre Kinder sorgten. Als die Drei älter wurden, wollten sie nicht weiter der elterlichen Macht unterstehen und beschlossen, Vater und Mutter zu überreden. Nach zahlreichen Streitereien hatten sie ihr Ziel erreicht. Der Vater sagte zu seinen Kindern: »Seht dieses Haus dort drüben. Es sei euer.« Die Kinder bedankten sich artig und wollten das Haus am nächsten Tage beziehen. Unter ihnen war aber einer, der war gieriger und eigensinniger als alle anderen. Er schlich sich des Nachts mit dem Schlüssel nach draußen und ging allein in das Haus. Am nächsten Tag wollten auch die anderen Kinder das Haus beziehen. Als sie dort aber ankamen, standen sie vor verschlossenen Türen. Jener Bruder, der sich schon im Haus aufhielt, nennen wir ihn Adam, rief zu seinen Geschwistern: »Verschwindet!« Jene entgegneten, dass auch sie ein Recht darauf hatten, in dem Hause zu wohnen. Adam dachte kurz nach und meinte zu seinem Bruder: »Geh fort und komme wieder, wenn du mir Geld geben kannst. Dann wirst du willkommen sein.« Zu seiner Schwester sagte er: »Wenn du versprichst, zu waschen und zu kochen und du mir jeden anfallenden Dienst erweist, werde ich auch dir gestatten, einzutreten.« Die beiden wollten nicht zurück und beugten sich unwillig ihrem Bruder. Dieser wurde reicher und reicher, ohne einen Finger zu rühren. Aus Übermut und Langeweile begann er mit dem Glücksspiel und hatte nach kleinen Anfangserfolgen kein Glück mehr, sodass er letztlich das Haus verspielte. Daraufhin ging er zu seinen Eltern und sprach: »Siehe, wenn ihr mir das Geld nicht gebt, um das Haus wieder zu kaufen, werden alle eure Kinder auf der Straße leben müssen.« Die Eltern, die von der despotischen Wucherei ihres Sohnes wussten, gaben ihm das nötige Geld, das es ihm ermöglichte, das Haus wieder zu kaufen. So konnte alles wieder beginnen.[1]

Weblinks

Kommunistische Parteien

Kommunistische Texte


Einzelnachweise

  1. Ein kleines Märchen zur Finanzkrise, Fridericus V., 2009