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KatAta

Prophetin Катюша und ihr Assistent Atahualpa sind mögliche Symbole des ROMAT

Der Romantische Materialismus ist eine philosophische Strömung, die von Fridericus V. begründet wurde. Sie beruht auf der Annahme einer von materiellen, substantiellen Prozessen gelenkten Welt, in der ein Prozess der Drang nach Romantik ist. Der ROMAT will somit eine Synthese aus dem »prosaischen« Materialismus und der »lyrischen« Romantik, vielmehr eines analytischen und eines synthetischen Aspektes sein.

Aufbau und Systematik Bearbeiten

Der Romantische Materialismus beruht auf mehreren Systemen, die jedoch alle nicht vollends angenommen werden. Zu diesen Systemen gehören:

Die Grundstruktur des ROMAT ist eine romantisch entfremdete Wahrnehmung aller Vorgänge. Er beansprucht nicht, dass diese Prozesse so seien, wie er sie empfindet. Allerdings postuliert der Romantische Materialismus, dass die romantische Wahrnehmung für den Menschen eine höhere Wertigkeit hat als die materialistische Komponente, die außer dem Drang nach Wahrheit keine menschlichen Reize befriedigt.


Angora

Die magische Katze ist gleichermaßen ein ideales Symbol für den Romantischen Materialismus

River

Auch das River-Plate-Sujet ist ein Symbol für den Romantischen Materialismus

Materialistische Grundlagen der Romantik Bearbeiten

Es können zumindest zwei durchwegs materialistische Ansätze angeführt werden, die den Romantischen Materialismus konsequent stützen. Wie aus seiner eigenen Definition hervorgeht, entstammt ROMAT ja aus dem grundsätzlich materialistischen Drang nach Romantik. Die zwei namentlichen Aspekte im Genauen:

Intrinsischer Drang nach Romantik Bearbeiten

Positive Gefühle stehen meist im Zusammenhang mit einer romantischen Wahrnehmung. Das Gefühl selbst mag materialistischer Natur sein (etwa durch die Wirkung der Hormone usf.), der Ursprung jedoch ist romantisch. Ein Brief bleibt in seiner rein materialistischen Natur Papier (reiner materialistischer Aspekt) oder höchstens Information (praktisch materialistischer Aspekt). Damit er allerdings ein ergötzliches Schreiben werden kann, muss er romantisch, d.h. geläutert, in einer relativen, Natur empfunden werden.

Ein Brief hat eine materialistische Natur, die in allen Orten und für alle dieselbe ist. Er besteht immer aus einem Material, in den meisten Fällen Papier, und wird immer als Brief bezeichnet, wenn auch in den verschiedenen Sprachen. Die individuelle Empfindung, jedoch, ist bei jedem Menschen eine andere. Diese Empfindung bis zum letzten Reiz herauszudestillieren ist der Romantische Materialismus da. Und der Drang nach eben dieser Destillierung ist definitiv materialistischer Natur, da die Materie im Menschen den Wunsch nach Glück entfacht, der einhergeht mit der romantischen Wahrnehmung[1]

Extrinsischer Drang nach Romantik Bearbeiten

Die Natur besteht aus verschiedensten Teilnehmern, die alle von einer unterschiedlichen Stärke sind und aus Jägern und Gejagten bestehen. Dieser Umstand ist im Grunde sehr lebensfeindlich, da zwar alle Wesen mit einem Überlebensdrang begabt sind, der aber vor allen Dingen dazu führt, dass die Starken die Schwachen zerfleischen und letztlich ausrotten. Um dieses Manko gleichsam aufzuheben, existiert in der Natur ein extrinsischer Drang nach Romantik, also nach romantisch entfremdeter Wahrnehmung. Dieser Drang führt etwa dazu, dass das Stärkere mit dem Schwächeren Mitleid empfindet, wie es auch am menschlichen Beispiel wahrnehmbar ist.

Dieses Phänomen kann gleichwohl durch die zivilisatorische Entfremdung eingeschränkt werden, wenn solche Gefühle etwa verloren gehen oder übertrieben stark auftreten. Dass der mit Verstand begabte Mensch diesen Drang nach Romantik auch unterdrückt, wird auch darin erkennbar, dass er zahlreiche Verbrechen gegen die Moral und den Instinkt verübt, wenn er das Kapital über den Menschen stellt.

Analyse Bearbeiten

ROMAT ist immer eine Synthese. Zum Beispiel eine Synthese aus Analyse und Synthese, wobei der analytische Charakter namentlich dem materialistischen Aspekt entwächst. Es ist der Versuch, jedes Phänomen in wieder und wieder kleinere Teilchen aufzulösen, bis letztlich das Gesamt der Teilchen wahrnehmbar ist und daraus geschlossen werden kann. Da der Romantische Materialismus eine philosophische Strömung ist und ferner auch den Pfad der Erkenntnisfindung gehen will, darf er auch analytische Komponenten nicht ausschließen. Es ist sogar der Fall, dass häufig erst durch rationale Analyse synthetische Prozesse begonnen werden können. Zum Beispiel

  • verhilft die analytische Kenntnis einer Sprache zu deren synthetischen Emotionen.
  • kann ein veritables Frauenbild nur nach Analyse der Emanzipation erfolgen.
  • kann nur durch Analyse der Sprache die entsprechende Kenntnis erworben werden, die befähigt, sie synthetisch zu gebrauchen.

Die Analyse ist also einerseits ein Gegenspieler, andererseits ein Mittel der Synthese und folglich der (materialistischen) Romantik.

RelevanzBearbeiten

Theoretische RelevanzBearbeiten

Praktische RelevanzBearbeiten

KritikBearbeiten

Man kann dem Romantischen Materialismus vorwerfen, dass seine Thesen weder von großer wissenschaftlicher Bedeutung, noch konsequent romantisch ist, was aber aufgrund der Definition im Grunde einer Tautologie gleichkommt.

Es kann auch argumentiert werden, das letzte Ziel und die Verwirklichung des Romantischen Materialismus sei letztlich ein Selbsttäuschung. Der ROMAT leugnet diese Anklage auch gar nicht, er expliziert sie vielmehr mittels der Romantischen Schwäche.

Durch Vorgänge wie die Zivilisatorische Entfremdung, aber namentlich durch Romantische Entfremdung kann es vorkommen, dass manchen Stoffen und Gedanken Werte beigemessen werden, die der pragmatisch-nüchternen Weltsicht einer Animalischen Menschennatur in keiner Form mehr entsprechen. Folglich ist die depressive Emotionalisierung am Vergehen eine ständige Pein, die durch Pathos und literarische Verarbeitung überdeckt oder gelindert wird. Dieses Phänomen ähnelt jenem des Genies.

Siehe auchBearbeiten

Allgemeine Anführungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Einführungen zur romantischen Natur des Briefes, Fridericus V.