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Quiçavalinge ['kizavaɫĩʃ] ist ein Hymnus im Geiste des Romantischen Materialismus. Er beschreibt die Reize einer Liebesbeziehung.

EtymologieBearbeiten

Der Begriff Quiçavalinge ist ein Kunstwort, das einerseits aufgrund seiner klanglichen Qualität und andererseits aus den Begriffen quizá bzw. quiças sowie valer hervorgegangen ist. Das bezeichnet die Unsicherheit, die diesen Starken Empfindungen beigemengt ist, was mit dem Begriff Romantischer Schwäche zu tun hat.

StilBearbeiten

Der Stil der Schrift kann aus literaturwissenschaftlicher Sicht als »übersteigert pathetisch« oder in der allgemeinen Einschätzung als »kitschig« wahrgenommen werden. Der ROMAT benützt Pathos gleichwohl als Mittel zur Romanitschen Entfremdung und zur Erzielung einer synthetischen Emotion.

Inhalt und AufbauBearbeiten

Der Text besteht aus fünf Teilen, die verschiedene Reize der Liebeserfahrung illustrieren:

  1. Zärtliches Erwachen
  2. Tagesbeginn
  3. Liebesbriefe
  4. Wahrnehmen der Umwelt
  5. Konversation

Textbeispiel (Zweiter Abschnitt)Bearbeiten

Der Feuerball steigt höher und höher den Äther hinan. Seine wilden Blicke entreißen uns die holde Zweisamkeit. Lächelnd richtest du dich auf und verlässt die Liegestatt, dein Haar ziert wild und doch so trefflich deinen Rücken. Ich folge dir und suche deiner Gegenwart nicht entsagen zu müssen. Du kleidest dich mit feingesponnenem Gewebe und doch wähne ich Disteln zu bemerken, die Lilien verdeckend. Der edle Rebensaft am Tische ist mir heute reiche Erinnerung an einst und formloses Relikt des gestrigen Abends. Lächelnd nehme ich die Flasche hinfort und wir setzen uns zum Mahl. Nie verspürte ich jenes in meinem Munde, nahm ich von den Trauben, niemals sah ich jenes in ihnen, speistest du daran.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Quiçavalinge, vollständige Fassung, Fridericus V., 2006