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Licentia poetica (gleichsam Dichterische Erlaubnis) bezeichnet den lateinischen Ausdruck für Dichterische Freiheit, also das recht des Poeten, zugunsten seiner Kunst Sachverhalte zu beschreiben, die nicht richtig, verfälscht oder erfunden sind. Ferner die Möglichkeit, Reizthemata anzusprechen oder Tabus zu berühren.

Mit der Licentia poetica ist stets eine gewisse künstlerische Verantwortung verbunden, diese »Lizenz« nicht zu missbrauchen und der gleichsam vorausgeschickten Aufgabe, das »Unaussprechliche anzusprechen, da es nicht unausgesprochen bleiben darf«[1]

Ferner ist die Dichterische Freiheit ein bedeutsames Mittel, um z.B. Romantische Entfremdung zu gewährleisten oder überhaupt eine jede Form der Romantik trefflich erzeugen zu können.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Das Buch der Umrisse, Fridericus V.